| |
| |
| |
Schweizer Buchrat zum Entscheid der WAK
05.09.2007 · Der Schweizer Buchrat, der die übergeordneten politischen Interessen der sprachregionalen Buchmärkte in der Schweiz vertritt, nimmt den Entscheid der WAK zur vorläufigen Sistierung der Arbeiten an einem Preisbindungsgesetz mit Enttäuschung zur Kenntnis.
Der Schweizer Buchrat nimmt zur Kenntnis, dass die WAK des Nationalrates die Arbeiten an einem Buchpreisbindungsgesetz vorläufig sistiert hat, um vorerst die Ergebnisse eines Berichtes über die Aufhebung der Preisbindung im Anschluss an den bundesrätlichen Entscheid vom 2. Mai 2007 abzuwarten. Bekanntlich hatte der Bundesrat in seinem Entscheid vom 2. Mai 2007 nicht akzeptierten können, die in der Deutschschweiz praktizierte Buchpreisbindung aus kulturpolitischen Gründen vom Kartellgesetz freizustellen. Der heutige Entscheid der WAK fiel äusserst knapp mit 12 gegen 11 Stimmen bei einer Enthaltung.
Der Schweizer Buchrat ist einerseits enttäuscht darüber, dass das kulturpolitisch wertvolle Anliegen der Preisbindung von Büchern weiter verzögert wird und folglich nicht nur der Branche, sondern dem Wert des Buches an sich als Kulturgut weiteren Schaden zugefügt wird. Andererseits ist der Schweizer Buchrat davon überzeugt, dass die nun in Auftrag gegebene Studie die Ergebnisse früheren Analysen bestätigen wird, wonach die Preisbindung ein sehr effizientes Mittel ist, um dem Schweizer Konsumenten ein breites Sortiment an Büchern zu günstigen Durchschnittspreisen bereit zu stellen.
Weitere Auskünfte
Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVVDani Landolf, Geschäftsführer
Telefon +41 (0)44 421 36 00 oder 079 406 21 68E-Mail: dani.landolf@swissbooks.chhttp://www.swissbooks.ch
|
|
| © Copyright Rechtsanwaltssozietät Fuhrmann Wallenfels Binder · Webdesign Düsseldorf CONVATiON.de |